Ich bin dann mal da - Dokumentarfilm
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Ich bin dann mal da - Dokumentarfilm

Ein Dokumentarfilm, in dem ehemals unbegleitete minderjährige Geflüchtete über sich und ihre Erfahrung hier in Deutschland erzählen. Mitte 2019 lebten ca. 1,1 Millionen Menschen mit Asylstatus in Deutschland, zudem rund 300.000 Anstragsteller - viele davon in Worms wie auch in jeder anderen Stadt. Wer von uns kennt einen dieser Menschen persönlich? Was wissen wir über das Leben der Geflüchteten hier bei uns, über die Erfahrungen, die sie gemacht haben? Verschiedene Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe unter dem Dach des Fördervereins „Jugendhilfe Manusch“ haben sieben junge Menschen filmisch begleitet, die ehemals als minderjährige Geflüchtete nach Deutschland kamen. In diesem Film berichten sie, wie sie hier angekommen sind, welche Erwartungen sie mitbrachten, welche Anforderungen an sie gestellt wurde und welche Perspektive sie für sich gefunden haben. Eine filmisch dichte Erzählung über ihr Leben in Deutschland. Ein gemeinsames Projekt mit vielen neuen Erfahrungen andere Menschen für ihre Geschichte zu interessieren, miteinander etwas zu erarbeiten, vor einer Kamera zu sprechen und viel Spaß dabei zu haben. Seine Premiere hatte der Film Ende September in der Kinowelt Worms beim PopUp-Festival 2020. _____ Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!" Mitwirkende: Eshagh, Ibrahim, Javad, Mustapha, Shafi, Suleiman, Yusuf Kamera: Yves Otterbach (AMBITIOUS FILM) Ton: Ufuk Konzept: Manfred Seiler Regie: Rahel Humann Organisation und Projektbegleitung: Samer Alkhaoli, Annette Eberhardt, Rahel Humann, Sabrina Jeckel, Manfred Seiler Dank an: David Eberhardt, Anke Eberts, Michelle Henrich, Irfan, Martina Olf, Christine Röß-Humann, Detlef Schweitzer-Gellert, Harald Straberg, Sabine Zimmer, Flexible Erziehungshilfe "Alte Werkstatt", AMBITIOUS FILM, Förderverein Jugendhilfe Manusch, Jugendhilfe Manusch, Bundesprogramm "Demokratie leben!", Internationaler Bund Worms, Firma Trumpler GmbH und Co KG, Mannheimer Akademie für soziale Berufe, Octopus, Staatliches Aufbaugymnasium Alzey
ZfD-Podcast: Demokratie in der Krise mit Prof. Robin Celikates, Karin Kant und Paul Bahlmann
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ZfD-Podcast: Demokratie in der Krise mit Prof. Robin Celikates, Karin Kant und Paul Bahlmann

Mitschnitt des Live-Podcasts vom 30.11.2020 aus dem Zentrum für Demokratie Treptow Köpenick Die Corona-Pandemie stellt die Demokratie(n) auf vielen Ebenen auf die Probe. Wie kann das hohe Gut der Gesundheit aller garantiert sein und bleiben? Was ist legitim und unter Abwägung der Güter hinnehmbarer Eingriff in die Grundrechte? Demokratische Kernfragen wie die nach Gleichheit und gleichberechtigter Teilhabe, wie auch persönliche Freiheitsrechte werden neu aufgeworfen, verhandelt, transformiert und teilweise umgedeutet. Im Zuge der so genannten „Hygienedemos“ wurde dies nur allzu deutlich: „die Grundrechte“ wurden hier zum Schlagwort schlechthin, die durch die „Corona-Maßnahmen“ ausgehebelt worden wären. Verschwörungserzählungen kursieren hier und dort; extrem rechte Kreise nutzen die Gunst der Stunde für ihre Fake News und wollen u.a. den „Artikel 20 “ für sich vereinnahmen. Wie verhält es sich also mit der Demokratie in der Krise? Wir wollen der Frage nachgehen, was „Corona“ im Großen wie im Kleinen für die Demokratie bedeutet; was passiert bundes- oder sogar weltweit, wie auch ganz konkret auf bezirklicher Ebene? Gleichzeitig wollen wir die Frage der Krisenhaftigkeit der Demokratie nochmal neu aufrollen: In den letzten Jahren wurde verstärkt von einer „Krise der Demokratie“ im Zuge des Erstarkens von Rechtspopulismus und Autokratien gesprochen. Ist es noch zeitgemäß in Zeiten einer globalen Krise der Corona-Pandemie von einer demokratischen Krise zu sprechen? Unsere Gäste sind: In einem Live-Podcast werden wir zum einen mit Prof. Robin Celikates von der FU Berlin diese Fragen diskutieren. Er ist Professor für Sozialphilosophie und Anthropologie am Institut für Philosophie der FU und stellvertretender Direktor des „Center for Humanities and Social Change“. Demokratietheorie und gesellschaftliche Gegenwartsdiagnosen zählen zu seinen Schwerpunkten. So hat er u.a. zu Phänomenen und Prozessen rund um zivilen Ungehorsam geforscht. Zum anderen sind für die sozialräumliche und bezirkliche Perspektive die BVV-Abgeordneten Karin Kant (DIE LINKE) und Paul Bahlmann (SPD) aus Treptow-Köpenick unsere Gäste. Karin Kant ist nicht nur jugend- und integrationspolitische Sprecherin in der BVV, sondern auch Sprecherin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick. Außerdem ist sie Projektleiterin im Stadtteilzentrum Campus Kiezspindel der tjfbv gGmbH. Paul Bahlmann ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Treptow-Köpenick, Sprecher für Arbeit, Soziales und Gesundheit und Sprecher für Gleichstellung und gesellschaftliche Vielfalt der SPD-Fraktion der BVV in Treptow-Köpenick. Er ist Soziologe, Podcaster und Social Media Manager. Veranstalter*innen und Kampagne #demokratierelevant: Das Interview führten Benedikt Hotz, Claudia Max und Katja Sternberger. Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Schöneweide & Partnerschaft für DemokratieTreptow-Köpenick. Der Live-Podcast ist Teil der Veranstaltungsreihe rund um die Kampagne #demokratierelevant, die von verschiedenen Partnerschaften für Demokratie aus dem gesamten Bundesgebiet organisiert wird. Mehr Infos auf: http://www.demokratierelevant.de http://www.zentrum-für-demokratie.de Die Partnerschaften für Demokratie werden im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durch das BMFSFJ gefördert. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Musik: Static Means - Awful Silence (CC-Lizenz), Album: No Lights (Major Label / jeanclaudemadame, 2017) https://staticmeans.bandcamp.com/album/no-lights